Hier stimme ich euch mit locker, flockigen Lifestyle Themen aufs Wochenende ein.

Jeden Freitagmorgen erscheint eine neue Ausgabe mit einem Überraschungsthema.


#6 Die Bösen sind in zug

Zug steht Kopf. Endlich ist es so weit. Der Countdown ist abgelaufen. Das Warten hat ENDLICH ein Ende: Ab heute steigt das grösste Schweizer Volksfest, das Eidgenössische Schwing-  und Älplerfest.

 

Die Bösen marschieren in die Arena und messen ihre Kräfte im Sägemehl. Das Wetter passt, das Event ist seit langem ausverkauft.

 

Um die Vorfreude noch mehr aufzuheizen, mache ich euch mit ein paar facts & figures "gluschtig".

Los geht's!

Wusstet ihr, dass:...

  • die Zug Arena die weltgrösste temporäre Sportarena und die grösste der Schweiz ist und Platz für 56'500 ZuschauerInnen bietet?
  • rund 300'000 Gäste am ESAF 2019 in Zug erwartet werden?
  • der Eidgenössische Schwingerverband bereits 120 Jahre alt ist?
  • der Schwingsport ursprünglich ein Hirtensport war und um ein Stück Hosentuch, ein Schaf oder Naturalien gerungen wurde?
  • der Ruhm des Sieges weitaus bedeutender ist als der eigentliche Preis?
  • der Begriff "die Bösen" die besten Schwinger bezeichnet?
  • ein "Gang" das Synonym für Kampf ist und lediglich knackige 5 Minuten dauert?
  • Schwingen eine Form des Ringens ist?
  • der Gabentempel aus wertvollen Preisen und Erinnerungsstücken besteht und der Schwingkönig den Siegermuni "Kolin" erhält?
  • die Schweizer Armee aufgeboten wurde, um die riesige Sportarena aufzubauen?
  • extra ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet wurde?
  • die Werbeindustrie mehr als CHF 10 Mio. in das "Eidgenössische" investiert?
  • die Alphörner zum Schwingfest gehören, wie das Amen in der Kirche?
  • das "Eidgenössische" sich vom Image des Bauernsports zu einem Big Business entwickelt hat und die "Bösen" ebenfalls Millionen mit Sponsoringverträgen etc. verdienen?
  • die Einschaltquoten für SRF zu einem Traumergebnis werden dürften?
  • das Schwingfest auch als nationale Einigungsbewegung betitelt wird?

Bei so vielen Fakten ist es fast ein "Must" nach Zug zu kommen und dem grossartigen Kampf der Giganten beizuwohnen. Hier geht es zur offiziellen Webseite des ESAF.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein "lupfiges" und "beschwingtes" Wochenende.

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: esaf

#5 Leben, Lieben, Lesen

Ich gebe es zu: mein Bücherregal platzt aus dem Rahmen: Kleine, grosse, dicke, dünne, alte und neue Bücher stapeln sich zwar nach Themen geordnet aber sonst kreativ aufgereiht in meinem Regal.

 

Ich liebe diesen Anblick! Mit allen Büchern verbinden mich Erinnerungen: die zerfledderten, teilweise knapp 100-jährigen Bücher habe ich geerbt - stellt euch vor, das älteste Buch ist von 1920! -, wunderschön illustrierte, ebenfalls eher nostalgisch anmutende Kinderbücher, aus denen mir meine Eltern oder meine Grossmutter stundenlang vorgelesen haben, Biografien, Sach- und Studienbücher, Koch- und Backbücher, Reiseführer, zahlreiche Kunstbücher, Bestseller und natürlich auch der ein oder andere Schmöker.

Sie sind für mich die Inspirationsquelle per se, eine Reise in die Vergangenheit oder Zukunft, laden spontan auf einen Verweilmoment ein, sorgen für Erheiterung oder lösen Sentimentalität aus. Ich habe sie alle gelesen und kann kein einziges von ihnen entsorgen oder auf den Flohmarkt geben.

 

Ein wunderbarer Kontrast zum Alltag

Bücher sind für mich der Inbegriff von Allgemein- und Fantasiebildung, Ausdrucks- und Illustrationskunst, Beständigkeit, Entschleunigung und Genuss. Ich lese eigentlich überall und ortsunabhängig. Ich mag den Prozess eines Buchkaufs, weil er entschleunigend und gänzlich diametral zu meinem digitalisierten Alltag steht: ich stöbere sehr gerne in Buchläden, nehme mir Zeit und Musse, blättere ein wenig und lese meistens ein paar Seiten quer bevor ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit für einen Kauf entscheide.

 

Eine Fantasiereise für Gross & Klein

Gibt es etwas Gemütlicheres als bei einer Tasse Kaffee bequem auf dem Sofa zu sitzen und sich auf den Inhalt eines Buches einzulassen? Lesen bedeutet für mich mentale Erholung. Regt meine Kreativität und Fantasie an - beides essentiell für mich, um gute Texte zu schreiben, neue Ausdrucksformen und Wörter zu entdecken und auf eine entspannte Art und Weise Ideen zu sammeln. Ich "pinne" sozusagen mental meine Story- und Mood-Boards. Diese "zücke" ich dann, wenn ich zum Beispiel meinen zwei Patenmädels Geschichten erzähle, die ich aus dem Stehgreif erfinde und sie auf eine wunderbare, fantastische, spannende, kreative, lustige, witzige, amüsante und emotionale Fantasiereise mitnehme. Unglaublich, was da entsteht und berührend, wenn ich von zwei gespannt zuhörenden Mädchen immer wieder zum Weitererzählen aufgefordert werde.

 

Was mir meine Eltern sowie meine Grossmutter als ein wichtiges Erbe, verbunden mit kostbaren Erinnerungen, auf den Weg gegeben haben, möchte ich in meinen sorgfältig ausformulierten Texten spiegeln und sie so an euch "weitervererben".

 

Und bevor ihr fragt: selbstverständlich lese ich auch online Bücher und Zeitungen. Was mir im Alltag nützlich, dienlich und schnell verfügbar ist, möchte ich in meiner Freizeit jedoch geniessen und derart mit einem physischen Buch und der Haptik von Papier die Gemütlichkeit des Momentes zelebrieren.

 

Ich wünsche mir, dass ihr euch dieses Wochenende einen Moment Zeit nehmt, ein Buch aussucht und es mit Genuss lest. Die Wertigkeit dieses Moments ist unbezahlbar und kostbar zugleich; und das gönne ich euch von Herzen.

 

Habt ihr eine Buchempfehlung? Schreibt mir den Buchtitel, um was es geht und warum ich die Lektüre unbedingt lesen sollte. Ich bin gespannt  und freue mich auf eure Ideen!

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: stocksnap.com

#4 Der Duft der Rosen

Was Blumen betrifft, bin ich eine hoffnungslose Romantikerin. Ich liebe Blumen! Ich mag vor allem die wildblühenden Wiesenblumen. Während der Sommermonate spaziere ich abends regelmässig in unser Naherholungsgebiet, wo ich an üppig blühenden Wiesen mit Margeriten, Kleeblumen, Kornblumen, blühendem Löwenzahn, gelbem Hahnenfuss, Arnika und verschiedenen Gräsern vorbeikomme. Ich erlaube mir stets ein kleines Sträusschen der bunten Blütenpracht mitzunehmen und dieses in einer dekorativen Vase auf unserem schönen langen Holztisch zu Hause liebevoll in Szene zu setzen.

Bezaubernd sind auch die grossen Blüten der Tee- & Duftrosen, die ihren betörend süssen Duft im ganzen Wohnraum verströmen. Je natürlicher das Blumenbouquet, desto grösser mein inneres und äusseres Lächeln.

 

Ich denke gerne an meine kürzliche Begegnung mit einer adretten älteren Dame zurück, die neben mir im Vorraum des Zugabteils stand und wie ich wartete, dass sich die Türen an unserer Haltestelle öffneten. Sie hielt ein wunderschönes langstieliges Rosenbouquet in Händen: die grossen weiss-rosé farbigen Blüten prall gefüllt und perfekt aufgeblüht. Ich konnte nicht anders als die feine Dame anzusprechen und ihr ein Kompliment für das herrliche Bouquet auszubrechen. Sie lächelte erfreut. "Sie duften so herrlich," meinte sie, "ich kaufe sie seit Jahren immer im gleichen Blumenladen in Zürich." "Wie schön! Ah, die sehen einfach so romantisch aus; ich liebe diese Art von Rosen," entfuhr es mir spontan. Wir schauten uns lächelnd an. "Darf ich Ihnen eine schenken?" fragte mich die Dame kurz bevor sich die Zugtüren öffneten? Ich schaute sie etwas verlegen an. "Sicher?" Sie nickte und steckte mir eine Rose zu. Gerührt nahm ich sie entgegen. "Ich danke Ihnen. Wow, wie lieb." "Sehr gerne geschehen. Schön haben Sie Freude daran." Sie lächelte und wir stiegen aus dem Zug. "Einen schönen Abend und nochmals danke," sagte ich zum Abschied.

 

Die Rose steht in meiner Lieblingsvase auf dem Esstisch und duftet. Sie entlockt mir ein gedankenverlorenes Lächeln und lässt mich jedes Mal an die nette Geste der Dame zurück denken. Ein ehrlich gemeintes Kompliment hat mir ein süss duftendes Geschenk beschert. Ist es nicht schön, wenn man mal etwas Courage zeigt und einem fremden Menschen etwas Nettes sagt?

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein blumig-schönes Wochenende.

 

Wollt ihr mir eure unverhofften Begegnungen mitteilen? Schreibt mir oder teilt diesen Beitrag, um anderen diese schöne Begebenheit als Inspiration zukommen zu lassen.

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: pixabay..com

#3 Wasser - hättest du's gewusst?

"Liebe Simone, coole Sache mit der neuen Rubrik 'Hallo Wochenende'! Hier mein Stichwort: Wasser. Bin gespannt was du daraus machst. Beste Grüsse, Patrick." 

 

Wasser... Wow, dieses Thema ist so breit, tief und unendlich wie ein Ozean.

Aber ganz getreu meinem Motto, dass ich euch locker, flockige Features für euren Wochenendeinstieg präsentieren möchte, nehme ich mir die Freiheit das Thema von einer unkomplizierten Seite zu betrachten.

 

Es ist Sommer. Es ist heiss. Das Thermometer fiel in den letzten Wochen selten unter 30 Grad und sorgte für tropisches Flair auch des Nachts. Wir schwitzen. Sehnen uns nach Erfrischung und einem Sprung ins kühle Nass, einem Schluck frischen Wassers oder einem leichten Sommerregen, der für Entspannung sorgt. Derweil ich hier in meinem Ferienhäuschen sitze, kontempliere und tippe, plätschert draussen ein leichter Regen und eine frische Bise kommt zu mir hinüber - wie herrlich!

 

Mit diesen 10 "coolen" Fakten zum Thema Wasser möchte ich euch ins Wochenende begleiten.

  1. Für ein Fast-Food Menü werden 6'000 Liter Wasser verwendet.
  2. Der schottische Begriff Whiskey leitet sich ebenso wie der russische Wodka vom jeweiligen landessprachlichen Wort Wasser ab.
  3. Ein Würfel, der das gesamte Wasser unseres Planeten fassen könnte, hätte die Kantenlänge von 1'115 km.
  4. Ratten kommen länger ohne Wasser aus als Kamele.
  5. Unser gesamtes heutiges Trinkwasser entstand bereits vor 4.2 Mrd. Jahren und wird seitdem "recycelt".
  6. Regentropfen sind gar nicht tropfenförmig sondern - je nach Grösse - kugelrund bis plattgedrückt.
  7. 124 EURO kostet das teuerste Mineralwasser der Welt pro Liter.
  8. Wasser wird auch als nasses Gold bezeichnet.
  9. Sport hält uns auf Trab - und das bedeutet 2% weniger Wasser im Körper, was eine Leistungsminderung von 20% bedeutet.
  10. Heisses Wasser gefriert schneller als kaltes.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein herrlich erfrischendes Sommerwochenende mit prickelnden, spritzigen Drinks, viel Entspannung und hoffentlich noch ein paar wärmenden Sonnenstrahlen.

 

Herzlichst

Simone

 

Lust auf mehr wissenswertes, kurioses und erstaunliches?

 

Bildquelle: www.infomedizin.de

#2 must have des Sommers 2019: Herz-Sticker-turnschuhe!

 Zeig her deine Schuhe! Bitte sehr. Wie findet ihr meinen

aktuellen Style? Bunte "Herzchläberli" unterschiedlichster Farben und Grössen zieren meine weissen Turnschuhe und ich bringe es im wahrsten Sinne des Wortes nicht übers Herz sie abzunehmen. Mein dreijähriges Patenkind hat sie mit grossem Eifer und vielen "Erläuterungen" warum die Sticker unbedingt auf meine Schuhe gepappt werden müssen, angebracht. Sie hat von mir eine grosse

Auswahl verschiedenster Sticker-Motive zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen, und die Herzchen wollte sie mir unbedingt "zurück schenken". Süss, oder?

 

So habe ich mir zu Wochenbeginn einen Spass erlaubt und bin mit kreativ beklebten Turnschuhen fröhlich ins Büro eingelaufen. Nach Herzenslust habe ich meine Schuhe präsentiert und dafür Schmunzeln und Worte wie "der neuste Style, wie?" mit einem Augenzwinkern geerntet. Es fühlte sich so gut an!

 

Mal etwas "out of the Box" zu machen, Menschen überraschen und stolz sein, dass man das "Geschenk" eines kleinen Mädchens "trägt", finde ich wunderbar und inspirierend. In meinem Innersten habe ich diese kindliche Unbeschwertheit gespürt und intuitiv versprüht. Dabei spielte es mir überhaupt keine Rolle, dass mein beklebtes Schuhwerk nicht wirklich Business-Konform ist.

 

Ich finde, wir täten gut daran, uns ab und zu einen Perspektiven-wechsel zu gönnen und die Welt durch die Brille eines Kindes zu sehen – unbeschwert, natürlich, instinktiv, kreativ und einfach so - ohne erklärbaren Grund.

Es muss nichts Aussergewöhnliches sein: meine beklebten Schuhe sind ein herziges Beispiel dafür, dass auch etwas Kleines ein Lächeln in die Gesichter anderer zaubern kann. Gezaubert von Kinderhändchen mit dem Gedanken, dem "Gotti" etwas Herziges zu schenken.

 

Schaut, wie mich die Schuhe durch meinen Arbeitstag begleitet haben: morgens an der Tram-station, auf dem Weg in die Mittagspause und den ganzen Tag im Büro.

 

Wisst ihr was? Die Herz-Sticker sind auch jetzt noch an meinen Schuhen und werden es auch noch bleiben, denn ich habe diese Geschichte ins Herz geschlossen. In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen ein schönes Sommerwochenende.

 

Herzlichst

Simone

#1 Lachen ist ansteckend!

Wer kennt es nicht? Ein herzhaftes Lachen ist ansteckend und kaum versehen wir uns, lachen wir mit. Lachen ist wohltuend, entspannend, regt viele Gesichtsmuskeln an. Es zeigt, dass es uns gut geht, wir über etwas erheitert, amüsiert, belustigt, glücklich sind oder eine Situation einfach zum Lachen komisch finden.

Wusstet ihr jedoch, dass der Ursprung des Lachens mit einem Kräftemessen, ja gar einer Drohgebärde gleichgestellt war? Das Zähnefletschen bzw. den Blick auf ein kräftiges, gesundes Gebiss offenbarte dem Gegner , dass er es mit einem kräftigen Gegenüber zu tun hatte.

Ich habe diese Recherche über die Herkunft des Lachens mit einem amüsierten Lächeln quittiert; denn ich sehe lieber den positiven, heiteren und herzberührenden Aspekt eines ehrlich gemeinten Lachens. Ein aufmunterndes Lächeln an einen Fremden, überraschend und einfach so, hat mir im Alltag schon ein nettes Zurück-Lächeln beschert und ich fühle mich fröhlicher und motivierter, wenn ich mit einem positiven Gesichtsausdruck durchs Leben laufe.

In diesem Sinne: euch allen ein heiteres, entspanntes und schönes Sommerwochenende mit hoffentlich häufiger Betätigung eurer Lachmuskeln!

 

Herzlichst

Simone