Hier stimme ich euch mit locker, flockigen Lifestyle Themen aufs Wochenende ein.

Jeden Freitagmorgen erscheint eine neue Ausgabe mit einem Überraschungsthema.


#15 Liebe ist...

...wenn ich abends spät nach Hause komme, es herrlich aus der Küche duftet und ich weiss, das Mike etwas Feines zum Abendessen gezaubert hat.

Und weil diese Birnenwähe so köstlich war und aus zweierlei Teigsorten hergestellt ist, möchte ich euch gerne sein Rezept mit ins Wochenende geben.

Das braucht ihr:

Zutaten für eine runde Kuchenform mit ca. 20 cm Durchmesser

  • Bio-Dinkelkuchenteig, z.B. Migros
  • Mailänderli-Teig, z.B. Migros
  • mind. 1 grosse Bio-Birne, in Achtel-Stücke geschnitten
  • 2 dl Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Den Ofen auf 200° vorheizen.

 

Die Kuchenform mit je einer Hälfte Dinkelkuchen- und je einer Hälfte Mailänderli-Teig auslegen (Ihr fragt euch sicher warum zwei verschiedene Teigsorten? Ich liebe es "vollkornig" und Mike eher süss. Und so kommt ein Jeder bzw. eine Jede auf seine/ihre Geschmackskosten).

 

Die Birne waschen, mit Schale in Achtel-Stücke schneiden und kreisförmig in die Kuchenform legen. Tipp: Ich liebe es dicht belegt, damit die Wähe schön saftig und fruchtig wird.

 

Milch, Zucker, Ei und Salz sehr gut mit einem Schwingbesen in einem Gefäss schaumig rühren und vorsichtig über die Birnen giessen.

 

Die Wähe in der Mitte des Ofens 50 Minuten goldgelb backen. Etwas auskühlen lassen und geniessen!

Tipp: Wer die Wähe als Dessert anbieten möchte, kann noch Vanille-Glacé dazu reichen. Und mein letzter Tipp zu diesem süssen Znacht: Die Birnenwähe schmeckt auch 2-3 Tage später noch fein und das Birnenaroma zieht so richtig durch den Guss.

 

Viel Freude beim Nachbacken und ein gemütliches Novemberwochenende mit süssen Momenten!

#14 Der scharfe Anfang

Ich gebe mir viel Mühe gesund zu bleiben. Was zugegebenermassen zu dieser Jahreszeit nicht immer ganz einfach ist – Stichworte öV, Wetterkapriolen, weniger Licht und Sonnenschein.

 

Umso wichtiger, dass die Ernährung vitaminreich ist und unserem Immunsystem einen kräftigen Boost gibt. Spontan kam mir die Idee, dass ich mal in mein Netzwerk reinhorche und mich erkundige, was Profis und leidenschaftliche Hobbyköche empfehlen und mir ihre Vitamin- oder Soul Food-Rezepte verraten – ups, nun habe ich bereits die Blogserie der kommenden

Woche verraten. Macht nichts! Freut euch auf die Kreationen und Kochinspirationen meiner Gäste und startet das Wochenende mit meinem Tipp: einem rassigen Ingwer-Shot.

Das braucht ihr:

  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 mittelgrosse Bio-Äpfel
  • 100 g Ingwer
  • 2 TL Kurkuma (optional)
  • 1 Glas Wasser

 

Orange, Äpfel und Ingwer schälen und in einen leistungsstarken Mixer geben (ich habe das Obst trotz Leistungsstärke des Mixers zerkleinert). Zitrone auspressen und Saft beifügen. Kurkuma mit Wasser vorgängig vermischen und ebenfalls in den Mixer geben. Alles sehr gut mixen.

Durch ein Sieb in ein sauber ausgespültes Glas mit Schraubverschluss füllen.

Ich konnte es nicht abwarten und habe sofort ein kleines Gläschen mit diesem scharfen Erkältungskiller probiert. Ingwer - du bist mein Wellbeing-Held! Im Kühlschrank lässt sich der Ingwer-Shot 3 Tage aufbewahren (wenn er denn so lange "überlebt").

 

Bleibt gesund und geniesst das herbstlich verregnete und kühle Wochenende!

#13 Zum Naschen verführt

Es ist wieder Freitag! Eine weitere Herbstwoche neigt sich dem wohlverdienten Wochenende entgegen.

Habt ihr auch gemerkt, dass es des Morgens feucht-kühl, neblig, dunkel und eher

ungemütlich ist? Tagsüber dann aber wieder angenehm warm mit Sonnenschein? Morgens

auf dem Weg ins Büro fröstle ich und mittags trete ich in den wärmenden Sonnenschein und gerate leicht ins Schwitzen.  

 

Uff... da muss unser Körper ziemlich was leisten, damit wir uns nicht erkälten! Also sind vitaminreiche Ideen sicherlich willkommen, oder?

 

Ich habe letztes Wochenende wunderbar reife und herrlich duftende Quitten aus eigenem Anbau (danke, Schwiegermama in Spe) zu einem köstlichen Mus verarbeitet. Ohne Rezept. Super einfach. Ohne Schnick-Schnack. Meiner Intuition und meinen Ideen folgend. Das Resultat? So, dass das Glas bereits leer ist... Neugierig?

Das braucht ihr

  • 8 grosse, reife Quitten
  • 1 Vanillestange
  • 4-5 EL Rohrzucker (je nach Vorliebe mehr oder weniger)
  • Kirsch

Die Quitten schälen und mit einem sehr scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. Die Vanillestange längs aufschneiden und in den Topf geben. Alles mit etwas Wasser bedecken und zugedeckt zum Kochen bringen.

 

Einen guten Schluck Kirsch beifügen und alles einkochen lassen.

 

Zum Schluss pürieren und in das heiss ausgespülte Konfitürenglas einfüllen; fest verschliessen und auf den Kopf stellen.

Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

 

Schmeckt herrlich als Brotaufstrich, im Naturjoghurt oder einfach so!

Viel Spass beim Nachkochen und Geniessen.

#12 Verzaubert in der Öffentlichkeit

Der Bahnhof...  Für viele wohl der Inbegriff von Hektik, Alltag, gestresster Atmosphäre, Menschenmassen oder des Abends der klassische Notnagel, wenn noch schnell etwas zum "Znacht" gekauft werden muss.

 

Nicht so in Aarau - dort steht nämlich in der Nähe des Ausgangs ein Klavier und wartet auf einen spontanen Passanten, der ein paar Tasten anschlägt. Und dass es wirklich begabte Menschen unter uns gibt, zeigte sich eben neulich, als ich überrascht innehielt und fasziniert lauschte: Ein junger, leicht ungepflegter Mann mit abgewetzten Kleidern, Bierdose auf dem Instrument stehend (meine Nerven!) und Zigarette im Mund sass da und spielte für mein musisches Gehört perfekt klassisch und moderne Stücke mit fliessendem Übergang! Seine Kollegen witzelten zwar und stichelten und waren wohl verlegen, als sie die immer grösser werdende Zuhörerschaft wahrnahmen. Der Junge Mann am Piano liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen; er wirkte gedankenverloren und schien mit leicht schräg gehaltenem Kopf ebenfalls seinen Klängen zu lauschen.

 

Dieser Moment stellte für mich nicht nur musikalisch eine Überraschung dar. Mich verwirrte, dass dieser - aus meiner flüchtigen Wahrnehmung - ungepflegte Mann so genial musizieren konnte und ein Gespür und Gehör für einwandfreie Übergänge der gespielten Musikstücke hatte.

Dieser Augenblick zeigte mir auch wieder, wie schnell wir uns ein Bild von einem Menschen machen und ihn automatisch in eine Schublade stecken. Ein wunderbares Beispiel für menschliches Irren, das bei mir bis heute nachhallt und mich zum Schmunzeln bewegt: über die erfahrene kognitive Dissonanz, mich selbst und über die erstaunten Blicke der anderen Passanten.

 

Ein tolles Improvisationsprojekt von Aarau und ich wünsche mir, dass ich noch häufig überrascht werde und wohltuenden Klavierklängen lauschen kann, die die Hektik der Bahnhofsatmosphäre entspannen und kurz zum Innehalten verleiten.  

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein verzaubertes und vielleicht musikalisches Wochenende.

#11 Runde, Saftige Kurven

Die Birne hat jetzt Hochsaison! Ich beisse mit Genuss in diese saftige Frucht oder veredle sie beim Kochen und Backen. Und passend zu diesem sonnigen Herbstmorgen mit Ausblick auf das bevorstehende Wochenende möchte ich euch ein absolut geniales Birnen-Vanille-Konfitüren-Rezept verraten. Ihr müsst es einfach ausprobieren - denn ich verspreche euch: es wird ab sofort regelmässig auf eurem "Zmorgetisch" stehen.

Das braucht es

  • 550 g reife Birnen
  • Mark einer ganzen Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Zitronensäure
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone

So wird's gemacht

  1. Die Birnen schälen und klein schneiden. Das Vanillemark herauskratzen und die Schote später in den Topf dazugeben.
  2. Die Konfitürengläser mit kochendem Wasser sterilisieren.
  3. Alle Zutaten in einen grossen Topf geben und zum Kochen bringen.
  4. Wichtig ist, dass ihr mind. 3 Minuten alles sprudelnd kocht; zum Schluss die Vanilleschote entfernen.
  5. Mit einem Pürierstab das Muss mixen - Tipp: Ich liebe kleine Stücke in der Konfitüre
  6. Sorgfältig in die sauberen Gläser füllen, fest verschliessen und auf den Kopf stellen.
  7. Nach dem Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

 

Und ganz wichtig: beim nächsten Brunch GENIESSEN!

#10 Das Beste Früchte-Nussbrot für euch zum Wochenende!

Herbst  ist Erntezeit. Ausgedehnte Spaziergänge in der Natur bringen mich auf Ideen: Hagebutten lassen sich prima zu einem cremigen Muss verarbeiten - die wahre Vitamin C Bombe ist köstlich zu Käse (als Chutney) oder ganz puristisch als gesunden Brotaufstrich.

 

Feigen, am besten natürlich frisch, schmecken herrlich als Snack, als Chutney aber eben auch getrocknet.

 

Birnen, Äpfel und Zwetschgen, die Herbstfrüchte schlechthin, lassen sich äusserst vielfältig zum Kochen und Backen verwenden.

 

Ich hatte vergangenes Wochenende richtig Lust die Gaben des Herbstes in der Küche zu würdigen: selbergemachte Birnenkonfitüre mit Vanille, eine saftige Zwetschgenwähe und ein ganz besonders leckeres Früchte-Nussbrot.

 

Weil letzteres meinen Gästen so gut geschmeckt hat, möchte ich euch mit dem Rezept auf das herbstliche Oktoberwochenende einstimmen. Ich bin ganz sicher, dass ihr das Endprodukt lieben werdet!

Zutaten für zwei mittelgrosse Brote

  • 750 gr. Äpfel
  • 250 gr. getrocknete Feigen
  • 250 gr. Rosinen
  • 250 gr. Rohrzucker
  • 125 ml Ruhm
  • 200 gr. ganze Haselnüsse
  • 1 Ei
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakao
  • 500 gr. Mehl
  • 1 Pck. Backpulver

So wird's gemacht

Tipp vorweg: Ihr braucht eine grosse Backschüssel, die auch in den Kühlschrank passt.

  1. Geschälte Äpfel fein raspeln, die Feigen klein schneiden (Stiel abschneiden). Die Rosinen, den Rohrzucker und den Rum dazugeben und alles gut vermengen.

    Die (1) Mischung über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  2. Die ganzen Haselnüsse mit allen übrigen Zutaten gut vermischen.
  3. Mit nassen Händen zwei gleich grosse Brote formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  4. Im vorgeheizten Backofen die Brote bei 175° ca. 45 Minuten.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein herrliches Backwochenende mit süssen Genussmomenten.

#9 Herbstzeit ist Wellnesszeit - Meine Tipps

Eine weitere gut gefüllte Arbeitswoche neigt sich dem Ende entgegen. Das Wochenende naht und mit ihm die willkommene Erholung.

Ich freue mich ganz besonders auf einen tollen Einstieg mit Freundinnen. Ich liebe diese Abende! Alle zwei Monate treffen wir uns regelmässig zu einem geselligen Abendessen und plaudern entspannt über Gott und die Welt. Es sind Herzensmenschen, die mir sehr viel bedeuten und die mich schon seit vielen Jahren durch mein Leben begleiten. Für diesen Abend habe ich eines meiner Lieblingsrestaurant in Zürich ausgesucht, und ich freue mich auf einen schönen Ladiesabend mit feinem italienischem Essen und guter Weinbegleitung.

 

Und wenn ich schreibe, dass das Wochenende im Zeichen der Erholung steht, geht es natürlich auch in diesem Sinne weiter: Am Samstag lasse ich mich für ein paar Stunden in einem Spa verwöhnen und werde in eine wunderbar erholsame Wellnesswelt eintauchen – ganz nach dem Motto: "Ich bin dann mal kurz weg." Bewusste Erholung für Körper, Geist und Seele ist

essentiell, um die Energiespeicher zu füllen. Draussen ist es schon sehr herbstlich – das Immunsystem muss auf die windige Herbst- und frostige Winterzeit vorbereitet werden. Bei mir funktioniert das am besten, wenn ich mir bewusst eine Auszeit zum Entspannen und Wohlfühlen nehme.

Meine Tipps für windige Herbsttage

  • Einen Spa-Aufenthalt planen (Therme, Sauna, Massage, Kosmetik)
  • Gönnt euch auch zuhause Entspannung. Rituale helfen dem Körper rasch in den Ruhemodus zu gleiten – Stichwort: Home-Spa.Kuschelzeit auf dem Sofa mit einer Wolldecke, einem Buch, guter Musik und einem Glas Wein
  • Einen guten Film schauen und den (gesunden) Snack dabei nicht vergessen! Privates Kino-Feeling garantiert
  • Auswärtsessen gehen am Freitagabend, um das Wochenende gebührend einzuläuten
  • Einen ausgiebigen Sonntagsbrunch geniessen und die Wochenendausgabe der Lieblingszeitung lesen.
  • Den ganzen Sonntag im Schlabberlook rumlaufen, ungeschminkt, Haare hochgesteckt
  • Lange Spaziergänge unternehmen und sich bereits beim Nachhause kommen auf ein warmes Getränk oder die Badewanne freuen.
  • Einen geselligen Abend mit Freunden oder der Familie verbringen – kochen, Apéro, Gesellschaftsspiele…
  • Und mein letzter Tipp: einfach mal gar NICHTS machen und in den seelischen Leerlauf schalten!

Wie entspannt ihr euch?

Habt ihr Tipps, wie ihr rasch in den Erholungsmodus kommt?

#8 Rotes Rosenwunder

Endlich! Meine Lieblingsjahreszeit ist da! Ich liebe den Übergang von den heissen Sommermonaten zur goldenen Herbstzeit. Wenn am Morgen die Luft frisch und klar ist, der Morgendunst leicht am Horizont schwebt, die Sonne aber immer noch wärmt und das Licht des Nachmittags und Abends golden ist.

 

Mit Enthusiasmus blättere ich momentan in Garten-, Home- & Countrymagazinen, lasse mich von Herbstrezepten inspirieren und auch das Dekorationsthema mit Spätsommerblumen wird bei mir gross geschrieben. Die Natur ist gegenwärtig so reich an Gaben, die das Zuhause verschönern und bei mir regelrechte Begeisterung auslösen.

 

Rezepte mit Hagebutten erhaschten meine Aufmerksamkeit: Hagebuttenmuss, Konfitüre, Chutney oder getrocknete Früchte - die Hagebutte hat im Moment Hochsaison und es gibt sie in Hülle und Fülle in verschiedenen Sorten an Waldrändern und Wildhecken zu pflücken - geht einfach mal spazieren und schaut links und rechts des Weges: da gibt es längliche und runde, kleine und grosse Früchte. Hagebutten sind Wildrosenfrüchte und echte Vitamin C Bomben. Sie lassen sich nicht nur gut in der Herbstküche verwenden, sondern sind auch äusserst dekorativ in einer Vase oder einem selbergebundenen Kranz.

 

So lag es nahe, dass ich mich auf die Suche nach Hagebutten machte und ganz in der Nähe zu meinem Zuhause fündig wurde. Mit Vorsicht zu ernten, denn die verblühten Rosen haben ja Dornen; doch so zahlreich die Sträucher waren, so üppig war meine Ernte. In der heimischen Küche angekommen, habe ich die Früchte mit viel Aufwand verarbeitet - die Kerne der Hagebutte können bei Hautkontakt ziemlichen Juckreiz auslösen - und nachdem die Früchte weichgekocht waren, wurden sie mit viel Körpereinsatz in einem feinen Sieb zu Muss verarbeitet. Uff... aus 550 gr Früchten resultierte gerade einmal ein kleines Schälchen des süsslich herb schmeckenden Püree.

Am nächsten Abend habe ich zu einem rezenten Bergblütenkäse das Muss mit frischem, ofenwarmem Brot serviert - so zu sagen als Chutney - und es schmeckte köstlich! Auch zum Frühstück im Naturjoghurt - ein Multitalent, diese Hagebutte.

 

Habt ihr auch tolle Entdeckungen an Herbstfrüchten oder -gemüsen gemacht? Was habt ihr schon ausprobiert? Gibt es ein Lieblingsrezept?

 

Ich werde alsbald Pflaumenmuss ausprobieren - inspiriert von der nordöstlichen Küche in Mecklenburg-Vorpommern; sozusagen um meine Herbstferien nach Hause zu holen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch herbstlich-verführerisches Feinschmecker-Wochenende.

#7 Einfach nur Göttlich

Das Wochenende klopft erneut an die Türe. Das Wetter verspricht nochmals wunderbare

Spätsommer-Temperaturen. Mit Betonung auf Spät... denn ja, der Sommer 2019 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Was wäre ein Sommer ohne "grillieren*? BBQ gehört doch dazu wie ein Sprung ins kühle Nass oder lange Abende im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse.

Ich möchte diese Ausgabe von "Hallo Wochenende" meinem Partner Mike widmen, der mich, unsere Familien und Freunde unermüdlich und mit grosser Leidenschaft mit seinen

Grillkünsten verwöhnt hat. Mike liebt das kulinarische Experimentieren, und egal was bei ihm auf den Grill gelegt wird, es schmeckt köstlich! Dabei ist die Ideenfindung immer ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung: Wir haben in unserem Dorf einen fantastischen Metzger, der sein Fleisch aus den Nachbardörfern bezieht und auf all die Fragen, die ihm gestellt werden, eine Antwort weiss. Selbstredend, dass die Qualität top ist! Bei jedem Bissen schmecken wir den

Unterschied zu konventionell verarbeitetem Supermarktfleisch und seinem Biofleisch. Aber ja, zugegebenermassen kostet das Fleisch etwas mehr, doch gönnen wir uns sonst eher wenig Fleisch - wenn, dann mit top Qualität und dem Wissen, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden.

Second Cuts - zu unrecht unbekannt

Dieses Jahr haben wir die sogenannten "Second Cuts" für uns entdeckt. Das sind Fleischstücke,

die aufgrund ihrer Form, ihres Namens oder der geringen Nachfrage eher selten konsumiert werden. Kennt ihr zum Beispiel "L'Ongle", "Skirt" oder "Flat Iron"? Dann rate ich euch zu eurem Metzger des Vertrauens zu gehen und diese Fleischstücke zu bestellen - es lohnt sich diese zu probieren. Ich bin ein grosser Fan der Bewegung "from nose to tail" (ganzheitliche Verwertung eines Tieres).

Doch nicht nur Fleisch, auch ganz verschiedene Gemüsesorten, wie Spargelspitzen, Kräuterseitlinge, Mais, Brokkoli, Paprika oder Kartoffeln werden zubereitet. Habt ihr schon mal à point zubereiteten Fisch oder Jakobsmuscheln vom Holzkohlegrill gekostet? Oder saftiges Obst, wie Pfirsiche, Aprikosen, Birnen, Bananen oder gar Wassermelonenschnitze? Letzteres mit Vanilleglacé oder von mir gebackenem Kuchen gereicht - ein Gedicht sage ich euch! Die Krönung des Ganzen sind flambierte Gerichte. Ein Geschmacksbouquet, das Seinesgleichen sucht!

"Was hälts du davon, wenn wir...?"

Wenn gegen Ende der Woche diese Frage an mich gerichtet wird, dann weiss ich, dass ich mich wieder auf ein wunderbares Abendessen einstimmen kann. Woher nimmt Mike nur seine Ideen? Auf mein Fragen erhalte ich aber stets ein Augenzwinkern - ist wohl Männergeheimnis.

 

Des Nachmittags duftet es in der Küche: Mike experimentiert mit Gewürzen und zerkleinert sie im Steinmörser. Die Marinade wird immer frisch zubereitet, das Fleisch sorgfältig darin gewendet und zur Seite gestellt. Die frischen Kräuter vom Balkon gewaschen, gezupft und zum Schluss auf das Fleisch gelegt (ich stibitze immer den Rest, denn ich liebe pflückfrische Kräuter im Salat).

Mike kennt meine Vorliebe für Apéro. Deshalb ist es ein kleines Ritual von uns, dass wir uns nach getaner Vorarbeit ein Gläschen Wein oder Cava gönnen. Der Grill wird angezündet und wir verweilen auf unseren gemütlichen Gartenstühlen und geniessen den Moment. Es sind diese Augenblicke im Leben, die zählen: Zeit füreinander haben, entschleunigen, plaudern, im Hier und Jetzt weilen. Die Welt schrumpft für mich auf ein Mikrokosmos zusammen - es gibt dann nur noch mich und Mike und den Duft seiner wunderbaren Grillkünste.

 

Und auch dieses Wochenende werden wir mit Freunden auf einen wunderbaren Sommer anstossen, derweil saftiges Biofleisch auf dem Holzkohlegrill vor sich hin brutzelt.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein genussreiches Wochenende.

 P.S. Dass ich Mikes Verwöhnprogramm nur durch den Sommer geniessen darf, stimmt natürlich nicht! Für ihn bietet jede Jahreszeit eine Grillgelegenheit. Nur soviel: die Wildsaison, Marroni- und Kürbiszeit beginnt schon bald.

#6 Die Bösen sind in zug

Zug steht Kopf. Endlich ist es so weit. Der Countdown ist abgelaufen. Das Warten hat ENDLICH ein Ende: Ab heute steigt das grösste Schweizer Volksfest, das Eidgenössische Schwing-  und Älplerfest.

 

Die Bösen marschieren in die Arena und messen ihre Kräfte im Sägemehl. Das Wetter passt, das Event ist seit langem ausverkauft.

 

Um die Vorfreude noch mehr aufzuheizen, mache ich euch mit ein paar facts & figures "gluschtig".

Los geht's!

Wusstet ihr, dass:...

  • die Zug Arena die weltgrösste temporäre Sportarena und die grösste der Schweiz ist und Platz für 56'500 ZuschauerInnen bietet?
  • rund 300'000 Gäste am ESAF 2019 in Zug erwartet werden?
  • der Eidgenössische Schwingerverband bereits 120 Jahre alt ist?
  • der Schwingsport ursprünglich ein Hirtensport war und um ein Stück Hosentuch, ein Schaf oder Naturalien gerungen wurde?
  • der Ruhm des Sieges weitaus bedeutender ist als der eigentliche Preis?
  • der Begriff "die Bösen" die besten Schwinger bezeichnet?
  • ein "Gang" das Synonym für Kampf ist und lediglich knackige 5 Minuten dauert?
  • Schwingen eine Form des Ringens ist?
  • der Gabentempel aus wertvollen Preisen und Erinnerungsstücken besteht und der Schwingkönig den Siegermuni "Kolin" erhält?
  • die Schweizer Armee aufgeboten wurde, um die riesige Sportarena aufzubauen?
  • extra ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet wurde?
  • die Werbeindustrie mehr als CHF 10 Mio. in das "Eidgenössische" investiert?
  • die Alphörner zum Schwingfest gehören, wie das Amen in der Kirche?
  • das "Eidgenössische" sich vom Image des Bauernsports zu einem Big Business entwickelt hat und die "Bösen" ebenfalls Millionen mit Sponsoringverträgen etc. verdienen?
  • die Einschaltquoten für SRF zu einem Traumergebnis werden dürften?
  • das Schwingfest auch als nationale Einigungsbewegung betitelt wird?

Bei so vielen Fakten ist es fast ein "Must" nach Zug zu kommen und dem grossartigen Kampf der Giganten beizuwohnen. Hier geht es zur offiziellen Webseite des ESAF.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein "lupfiges" und "beschwingtes" Wochenende.

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: esaf

#5 Leben, Lieben, Lesen

Ich gebe es zu: mein Bücherregal platzt aus dem Rahmen: Kleine, grosse, dicke, dünne, alte und neue Bücher stapeln sich zwar nach Themen geordnet aber sonst kreativ aufgereiht in meinem Regal.

 

Ich liebe diesen Anblick! Mit allen Büchern verbinden mich Erinnerungen: die zerfledderten, teilweise knapp 100-jährigen Bücher habe ich geerbt - stellt euch vor, das älteste Buch ist von 1920! -, wunderschön illustrierte, ebenfalls eher nostalgisch anmutende Kinderbücher, aus denen mir meine Eltern oder meine Grossmutter stundenlang vorgelesen haben, Biografien, Sach- und Studienbücher, Koch- und Backbücher, Reiseführer, zahlreiche Kunstbücher, Bestseller und natürlich auch der ein oder andere Schmöker.

Sie sind für mich die Inspirationsquelle per se, eine Reise in die Vergangenheit oder Zukunft, laden spontan auf einen Verweilmoment ein, sorgen für Erheiterung oder lösen Sentimentalität aus. Ich habe sie alle gelesen und kann kein einziges von ihnen entsorgen oder auf den Flohmarkt geben.

 

Ein wunderbarer Kontrast zum Alltag

Bücher sind für mich der Inbegriff von Allgemein- und Fantasiebildung, Ausdrucks- und Illustrationskunst, Beständigkeit, Entschleunigung und Genuss. Ich lese eigentlich überall und ortsunabhängig. Ich mag den Prozess eines Buchkaufs, weil er entschleunigend und gänzlich diametral zu meinem digitalisierten Alltag steht: ich stöbere sehr gerne in Buchläden, nehme mir Zeit und Musse, blättere ein wenig und lese meistens ein paar Seiten quer bevor ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit für einen Kauf entscheide.

 

Eine Fantasiereise für Gross & Klein

Gibt es etwas Gemütlicheres als bei einer Tasse Kaffee bequem auf dem Sofa zu sitzen und sich auf den Inhalt eines Buches einzulassen? Lesen bedeutet für mich mentale Erholung. Regt meine Kreativität und Fantasie an - beides essentiell für mich, um gute Texte zu schreiben, neue Ausdrucksformen und Wörter zu entdecken und auf eine entspannte Art und Weise Ideen zu sammeln. Ich "pinne" sozusagen mental meine Story- und Mood-Boards. Diese "zücke" ich dann, wenn ich zum Beispiel meinen zwei Patenmädels Geschichten erzähle, die ich aus dem Stehgreif erfinde und sie auf eine wunderbare, fantastische, spannende, kreative, lustige, witzige, amüsante und emotionale Fantasiereise mitnehme. Unglaublich, was da entsteht und berührend, wenn ich von zwei gespannt zuhörenden Mädchen immer wieder zum Weitererzählen aufgefordert werde.

 

Was mir meine Eltern sowie meine Grossmutter als ein wichtiges Erbe, verbunden mit kostbaren Erinnerungen, auf den Weg gegeben haben, möchte ich in meinen sorgfältig ausformulierten Texten spiegeln und sie so an euch "weitervererben".

 

Und bevor ihr fragt: selbstverständlich lese ich auch online Bücher und Zeitungen. Was mir im Alltag nützlich, dienlich und schnell verfügbar ist, möchte ich in meiner Freizeit jedoch geniessen und derart mit einem physischen Buch und der Haptik von Papier die Gemütlichkeit des Momentes zelebrieren.

 

Ich wünsche mir, dass ihr euch dieses Wochenende einen Moment Zeit nehmt, ein Buch aussucht und es mit Genuss lest. Die Wertigkeit dieses Moments ist unbezahlbar und kostbar zugleich; und das gönne ich euch von Herzen.

 

Habt ihr eine Buchempfehlung? Schreibt mir den Buchtitel, um was es geht und warum ich die Lektüre unbedingt lesen sollte. Ich bin gespannt  und freue mich auf eure Ideen!

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: stocksnap.com

#4 Der Duft der Rosen

Was Blumen betrifft, bin ich eine hoffnungslose Romantikerin. Ich liebe Blumen! Ich mag vor allem die wildblühenden Wiesenblumen. Während der Sommermonate spaziere ich abends regelmässig in unser Naherholungsgebiet, wo ich an üppig blühenden Wiesen mit Margeriten, Kleeblumen, Kornblumen, blühendem Löwenzahn, gelbem Hahnenfuss, Arnika und verschiedenen Gräsern vorbeikomme. Ich erlaube mir stets ein kleines Sträusschen der bunten Blütenpracht mitzunehmen und dieses in einer dekorativen Vase auf unserem schönen langen Holztisch zu Hause liebevoll in Szene zu setzen.

Bezaubernd sind auch die grossen Blüten der Tee- & Duftrosen, die ihren betörend süssen Duft im ganzen Wohnraum verströmen. Je natürlicher das Blumenbouquet, desto grösser mein inneres und äusseres Lächeln.

 

Ich denke gerne an meine kürzliche Begegnung mit einer adretten älteren Dame zurück, die neben mir im Vorraum des Zugabteils stand und wie ich wartete, dass sich die Türen an unserer Haltestelle öffneten. Sie hielt ein wunderschönes langstieliges Rosenbouquet in Händen: die grossen weiss-rosé farbigen Blüten prall gefüllt und perfekt aufgeblüht. Ich konnte nicht anders als die feine Dame anzusprechen und ihr ein Kompliment für das herrliche Bouquet auszubrechen. Sie lächelte erfreut. "Sie duften so herrlich," meinte sie, "ich kaufe sie seit Jahren immer im gleichen Blumenladen in Zürich." "Wie schön! Ah, die sehen einfach so romantisch aus; ich liebe diese Art von Rosen," entfuhr es mir spontan. Wir schauten uns lächelnd an. "Darf ich Ihnen eine schenken?" fragte mich die Dame kurz bevor sich die Zugtüren öffneten? Ich schaute sie etwas verlegen an. "Sicher?" Sie nickte und steckte mir eine Rose zu. Gerührt nahm ich sie entgegen. "Ich danke Ihnen. Wow, wie lieb." "Sehr gerne geschehen. Schön haben Sie Freude daran." Sie lächelte und wir stiegen aus dem Zug. "Einen schönen Abend und nochmals danke," sagte ich zum Abschied.

 

Die Rose steht in meiner Lieblingsvase auf dem Esstisch und duftet. Sie entlockt mir ein gedankenverlorenes Lächeln und lässt mich jedes Mal an die nette Geste der Dame zurück denken. Ein ehrlich gemeintes Kompliment hat mir ein süss duftendes Geschenk beschert. Ist es nicht schön, wenn man mal etwas Courage zeigt und einem fremden Menschen etwas Nettes sagt?

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein blumig-schönes Wochenende.

 

Wollt ihr mir eure unverhofften Begegnungen mitteilen? Schreibt mir oder teilt diesen Beitrag, um anderen diese schöne Begebenheit als Inspiration zukommen zu lassen.

 

Herzlichst

Simone

 

Bildquelle: pixabay..com

#3 Wasser - hättest du's gewusst?

"Liebe Simone, coole Sache mit der neuen Rubrik 'Hallo Wochenende'! Hier mein Stichwort: Wasser. Bin gespannt was du daraus machst. Beste Grüsse, Patrick." 

 

Wasser... Wow, dieses Thema ist so breit, tief und unendlich wie ein Ozean.

Aber ganz getreu meinem Motto, dass ich euch locker, flockige Features für euren Wochenendeinstieg präsentieren möchte, nehme ich mir die Freiheit das Thema von einer unkomplizierten Seite zu betrachten.

 

Es ist Sommer. Es ist heiss. Das Thermometer fiel in den letzten Wochen selten unter 30 Grad und sorgte für tropisches Flair auch des Nachts. Wir schwitzen. Sehnen uns nach Erfrischung und einem Sprung ins kühle Nass, einem Schluck frischen Wassers oder einem leichten Sommerregen, der für Entspannung sorgt. Derweil ich hier in meinem Ferienhäuschen sitze, kontempliere und tippe, plätschert draussen ein leichter Regen und eine frische Bise kommt zu mir hinüber - wie herrlich!

 

Mit diesen 10 "coolen" Fakten zum Thema Wasser möchte ich euch ins Wochenende begleiten.

  1. Für ein Fast-Food Menü werden 6'000 Liter Wasser verwendet.
  2. Der schottische Begriff Whiskey leitet sich ebenso wie der russische Wodka vom jeweiligen landessprachlichen Wort Wasser ab.
  3. Ein Würfel, der das gesamte Wasser unseres Planeten fassen könnte, hätte die Kantenlänge von 1'115 km.
  4. Ratten kommen länger ohne Wasser aus als Kamele.
  5. Unser gesamtes heutiges Trinkwasser entstand bereits vor 4.2 Mrd. Jahren und wird seitdem "recycelt".
  6. Regentropfen sind gar nicht tropfenförmig sondern - je nach Grösse - kugelrund bis plattgedrückt.
  7. 124 EURO kostet das teuerste Mineralwasser der Welt pro Liter.
  8. Wasser wird auch als nasses Gold bezeichnet.
  9. Sport hält uns auf Trab - und das bedeutet 2% weniger Wasser im Körper, was eine Leistungsminderung von 20% bedeutet.
  10. Heisses Wasser gefriert schneller als kaltes.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein herrlich erfrischendes Sommerwochenende mit prickelnden, spritzigen Drinks, viel Entspannung und hoffentlich noch ein paar wärmenden Sonnenstrahlen.

 

Herzlichst

Simone

 

Lust auf mehr wissenswertes, kurioses und erstaunliches?

 

Bildquelle: www.infomedizin.de

#2 must have des Sommers 2019: Herz-Sticker-turnschuhe!

 Zeig her deine Schuhe! Bitte sehr. Wie findet ihr meinen

aktuellen Style? Bunte "Herzchläberli" unterschiedlichster Farben und Grössen zieren meine weissen Turnschuhe und ich bringe es im wahrsten Sinne des Wortes nicht übers Herz sie abzunehmen. Mein dreijähriges Patenkind hat sie mit grossem Eifer und vielen "Erläuterungen" warum die Sticker unbedingt auf meine Schuhe gepappt werden müssen, angebracht. Sie hat von mir eine grosse

Auswahl verschiedenster Sticker-Motive zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen, und die Herzchen wollte sie mir unbedingt "zurück schenken". Süss, oder?

 

So habe ich mir zu Wochenbeginn einen Spass erlaubt und bin mit kreativ beklebten Turnschuhen fröhlich ins Büro eingelaufen. Nach Herzenslust habe ich meine Schuhe präsentiert und dafür Schmunzeln und Worte wie "der neuste Style, wie?" mit einem Augenzwinkern geerntet. Es fühlte sich so gut an!

 

Mal etwas "out of the Box" zu machen, Menschen überraschen und stolz sein, dass man das "Geschenk" eines kleinen Mädchens "trägt", finde ich wunderbar und inspirierend. In meinem Innersten habe ich diese kindliche Unbeschwertheit gespürt und intuitiv versprüht. Dabei spielte es mir überhaupt keine Rolle, dass mein beklebtes Schuhwerk nicht wirklich Business-Konform ist.

 

Ich finde, wir täten gut daran, uns ab und zu einen Perspektiven-wechsel zu gönnen und die Welt durch die Brille eines Kindes zu sehen – unbeschwert, natürlich, instinktiv, kreativ und einfach so - ohne erklärbaren Grund.

Es muss nichts Aussergewöhnliches sein: meine beklebten Schuhe sind ein herziges Beispiel dafür, dass auch etwas Kleines ein Lächeln in die Gesichter anderer zaubern kann. Gezaubert von Kinderhändchen mit dem Gedanken, dem "Gotti" etwas Herziges zu schenken.

 

Schaut, wie mich die Schuhe durch meinen Arbeitstag begleitet haben: morgens an der Tram-station, auf dem Weg in die Mittagspause und den ganzen Tag im Büro.

 

Wisst ihr was? Die Herz-Sticker sind auch jetzt noch an meinen Schuhen und werden es auch noch bleiben, denn ich habe diese Geschichte ins Herz geschlossen. In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen ein schönes Sommerwochenende.

 

Herzlichst

Simone

#1 Lachen ist ansteckend!

Wer kennt es nicht? Ein herzhaftes Lachen ist ansteckend und kaum versehen wir uns, lachen wir mit. Lachen ist wohltuend, entspannend, regt viele Gesichtsmuskeln an. Es zeigt, dass es uns gut geht, wir über etwas erheitert, amüsiert, belustigt, glücklich sind oder eine Situation einfach zum Lachen komisch finden.

Wusstet ihr jedoch, dass der Ursprung des Lachens mit einem Kräftemessen, ja gar einer Drohgebärde gleichgestellt war? Das Zähnefletschen bzw. den Blick auf ein kräftiges, gesundes Gebiss offenbarte dem Gegner , dass er es mit einem kräftigen Gegenüber zu tun hatte.

Ich habe diese Recherche über die Herkunft des Lachens mit einem amüsierten Lächeln quittiert; denn ich sehe lieber den positiven, heiteren und herzberührenden Aspekt eines ehrlich gemeinten Lachens. Ein aufmunterndes Lächeln an einen Fremden, überraschend und einfach so, hat mir im Alltag schon ein nettes Zurück-Lächeln beschert und ich fühle mich fröhlicher und motivierter, wenn ich mit einem positiven Gesichtsausdruck durchs Leben laufe.

In diesem Sinne: euch allen ein heiteres, entspanntes und schönes Sommerwochenende mit hoffentlich häufiger Betätigung eurer Lachmuskeln!

 

Herzlichst

Simone