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Meine Solidaritätsaktion mit einer süssen Überraschung für Altersheime

Es wurde reichlich gebacken! Die glp Aarau und Kulm Mitglieder Philippe Kühni mit Sohn, Michael Jakopp mit Sohn, Simone Jacober, Reto Bianchi und Doris Aebi (v.l.n.r.) zeigten herzlichen Einsatz für vier Aargauer/Solothurner Altersheime..

Taten statt Worte! Die anhaltende Corona-Krise trifft insbesondere unsere älteren Mitmenschen auf sehr empfindliche Art und Weise. Seit Wochen dürfen Angehörige aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu Besuch vorbei kommen, der Bewegungsradius ist minimiert und Tristesse, Einsamkeit und Langeweile erhalten Einzug in den Alltag der betagten Altersheimbewohner*innen.

 

Mit der Unterstützung meines politischen Netzwerkes der glp Aarau und Kulm ist es mir gelungen eine kleine aber feine Solidaritätsaktion auf die Beine zu stellen. Diese sollte bewusst nicht politisch motiviert sein, sondern von Herzen kommen und für ein Lächeln in den Gesichtern der betagten Menschen sorgen.

Ich habe mit Doris Aebi einige Altersheime im Kanton Aargau und Solothurn telefonisch kontaktiert und wir sind mit unserer Idee auf offene Ohren gestossen. Auf die Frage, mit was wir eine Freude machen könnten, kam unisono die Antwort: mit Kuchen und unterhaltsamer Lektüre. Unterstützt wurde ich neben Doris Aebi von Philippe Kühni, Präsident glp Aarau Kulm, Michael Jakopp, Reto Bianchi und René Kühni sowie motivierten Kindern zweier Beteiligten.

Bis tief in die Nacht hinein

Am Vorabend des 1. Mai haben alle Mitwirkenden bis tief in die Nacht gebacken, um mit frischen Kuchen und Muffins anderntags die Altersheime zu überraschen. Mit Schutzmasken und Handschuhen ausgestattet, haben wir die süssen Gaben vor den jeweiligen Instituten den Heimleitungen überreicht und wurden mit fröhlichem Winken der Altersheimbewohner*innen selber überrascht und verdankt. Diese rührende Geste hat Glück und innere Zufriedenheit in mir ausgelöst - und ebenfalls für ein Lächeln gesorgt.

Macht mit!

Solidarisches Handeln ist für mich selbstverständlich und gehört zu einem wichtigen Grundwert, den ich von meiner Familie mit auf den Weg bekommen habe. Ich möchte euch mit diesem kurzen Erfahrungsbericht ermuntern, es mir und meinen tollen, engagierten Helfern gleich zu tun: es bedarf nicht viel, um ein dankbares Lächeln geschenkt zu bekommen. Es bedarf Zeit, Kreativität und ein wenig Organisationsgeschick und man erreicht Grossartiges.

 

Zu wissen, dass wir in vier Altersheimen für eine gemütliche Kaffeetafel gesorgt haben und zusätzlich unterhaltsame Lektüre überreichen konnten, motiviert mich auch post-Corona ab und zu meine Zeit Mitmenschen zu widmen, deren Alltag vielleicht nicht mehr ganz so abwechslungsreich und gut gefüllt ist, wie der meinige. Wie wäre es mit vorlesen, spazieren gehen oder einfach mal zuhören? Ich bin überzeugt, dass ich mit Zuhören und Geschichten aus vergangener Zeit ebenfalls profitieren und lernen kann.

 

Miteinander - generationenübergreifend. Sorgt für ein Lächeln - eine kleine Geste kann so sinnstiftend und bedeutungsvoll sein.