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Von Anis-Chröömli, Bruunsli und deftig gekochtem Rindsvoressen in Rotweinsauce

Willkommen im Landgasthof Hirschen Erlinsbach, der Ort, des kulinarischen Handwerks. Mit viel Leidenschaft und Unternehmergeist führen Albi und Silvana von Felten mit einem ebenso herzlichen Team den Landgasthof.

 

Hier kehrt man zu jedem Anlass sehr gerne ein - sei es in der gemütlich-urigen "Hirschenstube", der eleganten "von Felten Stube" oder im modernen "Szenario". Für Gaumenschmaus ist überall gesorgt. Ich liebe den mit einem Cheminéefeuer behaglich beleuchteten Weinkeller ganz besonders. Dort lässt es sich bei einem feinen Apéro den kulinarischen Abend sehr gemütlich einläuten.

 

Lasst euch von Albi von Feltens weihnachtlichen Gedanken und Erinnerungen zur Adventszeit einstimmen und geniesst seine kulinarische Inspiration für einen feinen Hauptgang zum Weihnachtsfest.

Wenn du dich an deine Kindheit zurückerinnerst: welches war da dein Lieblings-Chröömli?

"Es waren die Anis-Chräbeli von meiner Grossmutter. Am liebsten hatte ich sie, wenn sie bereits etwas hart waren."

Und welche Guezli backst du heute mit Vorliebe?

 "Zusammen mit meiner kleinen Tochter Josephine backe ich am liebsten Bruunsli."

Verrätst du mir dein Lieblingsgewürz in der Adventszeit?

"Ich habe deren drei, nämlich Sternanis, Koriander und Zimt."

An was erinnern dich diese Gewürze?

"Sie erinnern mich an feinen, selbstgemachten Glühwein, Freunde, Gemütlichkeit und Weihnachten."

Welches Festmenü zauberst du dieses Jahr für deine Familie zum Weihnachtfest?

 "Ich mag es unkompliziert und einfach. Dieses Jahr gibt es ein feines Bio-Zebu Rindsragout mit viel Zwiebeln, Rüebli, Sellerie und Lauch in der Rotweinsauce gekocht mit Zitronenpolenta.

Vorher noch einen Salat mit Freilandnüsslisalat an einer crèmigen Jersey-Blu Salatsauce mit gehacktem Erlinsbacher Landei."

Und nun lasst euch von Albi von Feltens Weihnachtsgang inspirieren: Rindsvoressen in Rotweinsauce

Zutaten für 5 Personen

  • 1.3 kg Bio-Zebu Rindsvoressen oder normales Rindsvoressen
  • Salz und Pfeffer
  • ½ dl Sonnenblumenöl
  • 3 Stk mittelgrosse Zwiebeln, geviertelt
  • 5 Stk mittelgrosse Rüebli in 3 cm Stücke geschnitten
  • ½ Stk Knollensellerie in grobe Stücke geschnitten
  • ½ Stk Lauch, in 3 cm lange Stücke geschnitten
  • 3 Stk Knoblauchzehen ganz
  • 7,5 dl guten Rotwein
  • 5 dl Fond brun / Jus oder Wasser
  • 300 g Tomatenwürfeli (geht auch aus der Dose)
  • Thymian- und Rosmarinzweig

 

Fleischwürfel mit Pfeffer und Salz würzen und im Sonnenblumenöl schön braun anbraten. Fleisch heraus nehmen.

Das geschnittene Gemüse in den Topf geben und ca. 6-8 Minuten ebenfalls mit Farbe

anbraten.

Das Fleisch zurück in den Topf zum Gemüse geben mit dem Rotwein ablöschen.

Den Fond und die Tomatenwürfeli dazu geben.

Die Kräuter ebenfalls zugedeckt langsam simmernd weich garen.

Am Schluss die Sauce nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

"Ich koche dieses Gericht am liebsten in einem schweren Gusseisentopf, den ich dann in die Mitte des Tisches stelle und dazu eine Zitronenpolenta serviere. So können sich alle so viel nehmen, wie sie mögen. Übrigens, nach dem zweiten Aufwärmen schmeckt mir dieses Gericht am Besten, weil sich die Gewürze so herrlich intensiviert haben."  

 

Geheimtipp: Der Rotwein lässt sich prima mit Bier ersetzen.

 

Viel Freude beim Nachkochen und "en Guete" wünscht Albi von Felten

Am Montag, 16. Dezember zaubert Chefkoch Vassilis Zacharakis vom Züricher YNOS griechische Weihnachten ins Schreibatelier. Lasst euch überraschen!